„Wenn nicht jetzt – wann dann…“ - Bibelbetrachtung

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

„Wenn nicht jetzt – wann dann…“

Themen & Themes > Deutsch

Aber ist Gott nicht langmütig? Allerdings!
Doch Gott warten lassen, weil Er geduldig ist, heißt Ihn verspotten. Gott ist langmütig, damit jeder Gelegenheit hat, zu Ihm umzukehren, aber nicht, damit jemand die Entscheidung hinausschiebt.
Wenn einer verloren geht, dann nicht, weil Gott nicht lange genug gewartet hätte!

Wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin (spricht Jesus Christus), so werdet ihr in euren Sünden sterben. Joh.8,24

G
lückselig die Toten, die im Herrn sterben! Off.14,13
So tut nun Busse und bekehrt euch, damit eure Sünden ausgetilgt werden! Apg.3,19

W
as bedeuten eigentlich Bekehrung und Wiedergeburt? - Obwohl der Mensch sich gegen Gott versündigt hat, bemüht sich Gott immer noch um ihn.
Er tut das durch die Bibel, sein Wort, und durch den Heiligen Geist. Dieser wirkt durch das Wort Gottes auf Herz und Gewissen ein, um uns zu überzeugen, dass wir verlorene Sünder sind.
Wenn einem Menschen das bewusst wird und er zu Gott geht und seine Schuld eingesteht, dann ist das seine Umkehr, seine Bekehrung.

So war es bei dem "verlorenen Sohn" in Lukas 15. Als er seinen Zustand erkannte, sagte er: "Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir." Und dann ging er hin. Guter Wille allein genügte nicht; er musste es auch tun. - Es genügt auch nicht, wenn ein Mensch sagt: "Ich bin ein Sünder."

E
r muss zu Gott gehen und seine Sünden, die ihm bewusst sind, vor Ihm bekennen. In dem, der das tut, wirkt der Heilige Geist zugleich ein neues Leben.

Er ist von neuem geboren. Er hat ewiges Leben. Jetzt ist er ein Kind Gottes. Schon bisher war er ein Geschöpf Gottes. Aber zugleich mit seiner Bekehrung tritt er in eine ganz neue Beziehung zu Gott.
Nun ist er ein Kind des himmlischen Vaters. Wird er nun nie mehr sündigen?
Ach, jeder Gläubige wird bekennen müssen, dass das auch in seinem Leben leider noch vorkommt. Aber es ist nun eine Sache zwischen Vater und Kind, nicht mehr zwischen Mensch und Gott. Vor Gott sind diese Sünden gesühnt. So ernst jede Sünde ist, die Beziehung des Kindes zum Vater wird dadurch nicht in Frage gestellt. Der Genuss der Gemeinschaft mit dem Vater wird allerdings auch hier nur dadurch wiederhergestellt, dass der Gläubige seine Verfehlung bekennt
(1.Joh.1, 9).

Die gute Saat

Hebr.9, 27
  Wie es nun den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, und danach    kommt das Gericht,

Fundamente des Glaubens

Busse, was heißt das eigentlich?
Damit Gott einem Menschen seine Liebe spürbar erweisen und ihm vergeben kann, muss dieser zu Ihm umkehren. Das geschieht, indem er seine Sünden bereut und Gott bekennt: also Buße tut.
Buße ist die unbedingte Voraussetzung, um mit Gott in Ordnung zu kommen.
So lehrte Jesus Christus das Volk: «Es wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Busse tut»
(Luk.15, 7).

D
er Apostel Petrus rief den Menschen in Jerusalem zu:  «So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden» (Apg.3, 19).
Der Herr Jesus sagt in
Mk.1, 15: «Tut Buße und glaubt an das Evangelium.»

Über den Begriff «Buße» bestehen manche verkehrte Auffassungen:
Viele meinen, Busse sei ein «Abbüssen» ihrer Schuld vor Gott, durch Kasteiung und gute Werke. Aber alle diese Anstrengungen und auch Werke vermögen nicht eine einzige unserer Sünden zu tilgen. Nur der Glaube an das von Jesus Christus vollbrachte Erlösungswerk am Kreuz von Golgatha kann Sünden hinwegnehmen.
Eph.2, 8   Denn durch die Gnade seid ihr gerettet, vermittels des Glaubens, und das nicht aus euch,
                Gottes Gabe ist es;
Eph.2, 9   nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

Busse ist nicht nur ein Überzeugtsein, gesündigt zu haben. Oft brennt den Menschen die Sünde so auf dem Gewissen, dass sie nicht mehr schlafen können und allen Appetit verlieren. Trotzdem bekehren sie sich nicht. Viele Menschen meinen, das Aufgeben einer schlechten Gewohnheit sei Busse. Das ist ein Irrtum. Das Vermeiden einer bestimmten Sünde kann verglichen werden mit dem Absägen eines Astes von einem kranken Baum. Der ganze Baum muss gefällt werden.

Was ist denn gottgemässe Buße?

Die Bibel, das Buch Gottes, ist ein Spiegel, worin der Mensch sich so sehen kann, wie der Heilige Geist ihn sieht. Ähnlich wie ein Arzt den Krankheitszustand und dessen Ursachen bei seinem Patienten genau erforscht, bevor er mit seiner Therapie beginnt, hat auch Gott den Menschen zuvor gründlich «erforscht und erkannt». Er teilt uns seinen Befund in der Bibel mit und sagt zu jedem Menschen: Es ist die Sünde, die dich und dein Leben durchdrungen hat. Wenn du in dieser Weise weiterlebst, wirst du im Verderben enden.

Diesen Befund muss ich anerkennen und unterschreiben, bevor mir Gott sein Heil schenken kann.
Ein solches Bekenntnis ist aber erst dann echt, wenn es begleitet ist vom aufrichtigen Wunsch: Ich will mich zu Gott bekehren und mich von all dem abwenden, was mich bisher von Ihm getrennt hat. Ich lebte eigentlich ohne Gott; aber nun übergebe ich Ihm mein ganzes Leben.

So berichtet die Bibel ja von den 1.Thessalonichern 1: 1.Thess. 1,9  denn sie selbst erzählen von uns, wie wir bei euch Eingang gefunden und wie ihr euch von den Abgöttern zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen

Derselbe Geist Gottes, der den Menschen zu einer solchen Busse leitet, ist es aber auch, der ihn zum Glauben an Jesus Christus führt. Durch Ihn empfängt er Vergebung und ewiges Leben und alle Gnade, um nun nach dem Willen Gottes leben zu können.

Als «der verlorene Sohn» zu sich selbst kam, sprach er: «Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und will zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir… Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um seinen Hals und küsste ihn sehr.» (Luk.15,17-20).

So begegnet Gott jedem sündigen Menschen, der in dieser Gesinnung zu Ihm umkehrt.
«Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.»
(Joh.3,16).
«Wer Gott nicht glaubt, hat Ihn zum Lügner gemacht»
(1. Joh.5, 10).
«wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden»
(Mk.16, 16).
«Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht!»
(Heb.3,15).

Buße und Umkehr sind von unserer Seite nötig, damit wir mit  Gott ins Reine kommen. Er selbst aber hat den ersten Schritt  getan. Er gab seinem eigenen Sohn an unserer statt in den Tod. Darum kann ER jedem, der seine Sünden einsieht und  sich zu IHM wendet, alle Schuld vergeben und ihm ein neues  Leben schenken.

Ach ja, es fehlt noch was: Die Tauf  als  gehorsame Schritt:

Mk.16, 16
Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü