DIE VOLLENDUNG DER ERLÖSUNG - Bibelbetrachtung

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DIE VOLLENDUNG DER ERLÖSUNG

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Br. Ernst Maier

Das Leben nach dem körperlichen Tod

                      Das Verständnis des Todes

1.   Der körperliche Tod ist nicht natürlich. Er ist die Folge der Sünde.                                                 
    
1.Mo.2,15-17;  Röm.6,23.
2.   Der körperliche Tod ist die vorübergehende Trennung des Leibes von der Seele. Die Seele (Geist) des
       Menschen verlässt den Leib. Vgl.  
1.Mo..35,18; Luk.23,46; Apg.7,59.
a.  Der körperliche Tod bedeutet das Aufhören der Funktionen des   
     Leibes.
Jak. 2,26; 2.Kor. 5,1.
b. Der körperliche Tod hat die Verwesung des Leibes zur Folge. 1.Mo.3,19; Ps. 104,29; Pred..12,7.
c.  Der körperliche Tod führt die Persönlichkeit (Seele, Geist) des   Menschen in das  so genannte
     Zwischenstadium. Vgl.
Luk.16,19-23; 23,43 + 46.
3.  Der körperliche Tod hat für die Gläubigen seinen großen Schrecken verloren.Ps. 23,1-6; Röm..8,1-2 + 38;
     1.Kor. 15,55-57; 2.Kor. 5,6-9; Phil. 1,21-23; 2.Tim. 4,8; Heb.  2,14-15
.
4.  Trotzdem ist der körperliche Tod (der Vorgang des Sterbens, der recht schmerzhaft  sein kann) auch für
      die Gläubigen noch eine gefürchtete Erfahrung.
1.Kor. 15,26 + 56; 2.Kor. 5,1-8; 1.Thess. 4,13.

Die Bibel lehrt keinen Seelenschlaf
1.  Die Bibel spricht zwar vom Tod in bildhafter Weise von einem "Schlaf', und von den  Verstorbenen als
    "Entschlafenen". Dieser "Schlaf' bezieht sich jedoch auf den Kör per, nicht auf die Seele des Menschen.
     Matth.27,52; Joh.11,11 + 25-26; 14,3; Apg. 13,36; 1.Kor. 15,51; 1.Thess. 4,13-14.
2.  Die Verstorbenen sind im Totenreich bei Bewusstsein. Sie sind erkennbar und erken nen sich auch
     gegenseitig.
Matth.17,3; 22,32; Luk.16,23ff.; 23,42-43.
3.  Der Gläubige ist nach dem Sterben in einem "wachen" Zustand und  
     merkt, dass er  plötzlich von allen    Schmerzen frei ist. Vgl.
Luk.16,19.
4.   Im Totenreich gibt es eine unüberbrückbare Trennung zwischen den  
      Erlösten und  den Unerlösten.     
Luk.16,23.

5.
 
Die Unerlösten leiden schon im Totenreich Qual, haben aber keine  
     Möglichkeit der  Bekehrung mehr.
Luk.16,23ff.
6.   Seit der Auferstehung und Himmelfahrt Jesu geht die Seele der     Erlösten nicht mehr  in das
      Totenreich (Scheol, Hades), sondern in den Himmel in die Gegenwart des  Herrn.
2.Kor. 5,6-9; Eph.4,8;                   
       Phil. 1,21-23
.
7.  Die Verstorbenen können nicht nach Belieben auf diese Erde   zurückkehren, um hier auf dieser Erde
      wirksam zu sein.
Luk.16,27ff.

Sollen wir für die Verstorbenen beten?

1.  Die Erlösung, die Jesus geschaffen hat, ist ausreichend und vollständig und bedarf  keiner Zugabe.                  
     Heb. 5,9-11; 9,12; 10,12-14.
2.  Mit dem Tod hört die Entscheidungsmöglichkeit auf. Deshalb enthält die Bibel  ernste Warnungen, das
     Heil jetzt anzunehmen.
Joh.3, 16-18+36; Heb. 3,7ff.
3.  Die Bibel gibt keine Anweisungen für Verstorbene zu beten. Sie verbietet jeden    
      
Kontakt mit den Verstorbenen. 3.Mo. 19,31; 20,6 + 27;   5.Mo. 18,9-13; Jes.8,19.
4.  Die Gebete im Totenreich sind vergeblich (vgl. Luk.16, 24 + 27 + 30). In gleicher  Weise sind Gebete für
      Verstorbene vergeblich!

             Sollen wir zu Verstorbenen beten?
1.  Die Lehre vom Fegefeuer ist eine katholische Irrlehre, die sich im siebten Jahrhun dert langsam
      durchsetzte.
2.  Die Verstorbenen haben keine Einflussmöglichkeit auf dieses irdische Leben. Des halb ist Gebet zu      
     Verstorbenen unnütz. Vgl.
Luk.16,23ff.
3.  Die Verstorbenen, auch Maria, die Mutter Jesu, mussten selbst durch Jesus Christus  erlöst werden.
     Vgl.
Luk.1,47.

                Sehen die Verstorbenen auf diese Erde?

1.  Die gläubig Verstorbenen "ruhen von ihrer Arbeit". Würden sie die Ereignisse auf  dieser Erde verfolgen,
     wäre dies bestimmt keine Ruhe. Vgl.
1.Sam. 28,15; Dan. 12,13;  Off. 6,10-11; 14,13.
2.  Weder der Reiche, noch Lazarus, noch Abraham sahen die
     Ereignisse auf dieser  Erde. Vgl.
Luk.16,19-31.

                                  Die Auferstehung des Leibes

1.
 Der biblische Glaube betrachtet den Leib als etwas Besonderes  (1.Kor. 6,12-20).
2.  Da der Tod das Aufhören der körperlichen Funktionen ist, und da die Seele nicht  stirbt, ist die
     Auferstehung eine "Auferstehung des Leibes".
1.Kor. 15,35ff.
3. Der Auferstehungsleib der Gläubigen wird dem Auferstehungsleib Jesu  gleichge werden. Dieser
    Auferstehungsleib wird in
1.Korinther 15,35-49 beschrieben.

Der irdische Leib ist "das Samenkorn" für den "himmlischen Leib".
Der Auferstehungsleib ist ein "geistlicher Leib", passend für das Leben auf der  neuen Erde und im neuen  
Himmel.

Das Preisgericht Jesu Christi

G
ott hat uns erlöst, damit wir in diesem Leben ihm dienen und Gutes tun.   Wir können  in  diesem  Leben "Schätze für den Himmel" sammeln.  
Matth6, 19-21; 2.Kor. 5,15; Eph.2, 10; 1.Thess. 1, 9;   2.Tim.4,7-8;  Röm.14, 7-13; 1.Kor. 3, 11-15; 2.Kor. 5, 10.

Jeder Christ ist dafür verantwortlich, wie und was er auf das Fundament der Erlö sung durch Jesus Christus baut. Guter Dienst wird von Jesus belohnt. 1.Kor. 3,5-14.
Wertlose Werke werden keinen Bestand haben. Sie vergehen und der Gläubige wird "Schaden leiden", aber seine Erlösung, die ein Geschenk ist und die nicht von seinen  Werken abhängig ist, bleibt ihm erhalten.
1.Kor. 3,15.

Die Belohnung wird als Kronen beschrieben:
       a. Die unvergängliche Krone.
1.Kor.9,24 27.
       b. Die Ruhmeskrone.
1.Thess. 2,19-20.
       c. Die Krone der Gerechtigkeit.
2.Tim. 4,5-8.
       d.  Die Krone des Lebens. Jak.1,12; Off. 2,10.
       e.  Die unverwelkliche Krone.
1.Pet. 5,1-4.

4.    Die Warnung von
Hebräer 10,31 ist an Gläubige gerichtet. Ein  
      vergeudetes, frucht loses Leben kann nicht wiederholt werden.   
      Verpasste Gelegenheiten zum Dienst sind  vorbei.
Heb. 6,4-8.

Die ewige Herrlichkeit

1.  Unsere jetzige Erfahrung der Erlösung ist unvollständig. Deshalb ist die Vollendung  der Erlösung auch
     für uns immer noch eine Verheißung und eine Hoffnung.
Röm. 8,23-24; Eph.1,13; Tit. 1,2; 2.Pet. 1,4;       
      1.Joh. 2,25; Heb. 11,13 + 39; Jak.2,5.

2.  Jesus ist in seiner Auferstehung die Erstlingsfrucht, und dadurch die Garantie für  weitere Früchte,             
     nämlich die Auferstehung und Verherrlichung der Erlösten.
Röm.8,23; 1.Kor. 15,20+23.

3.  Der Heilige Geist ist uns als Pfand und Siegel für die Vollendung unserer Erlösung  (Verherrlichung)              
     gegeben.
2.Kor. 1,22; 5,5; Eph.1,13; 4,30.

4.  Unsere Erlösung ist ein Erbe, das uns in seiner Vollkommenheit erst in der Zukunft  zusteht.              
      Eph.1, 14+18; 5,5; Kol. 3,24; Heb. 9,15; 1.Pet. 1,3-5.

5.  Unser zukünftiger Zustand nach der Vollendung der Erlösung, wird als "Herrlich keit" und als "Ihm
      gleich sein" beschrieben.
2.Kor. 4,16-18; Eph.1,4; 5,27; Kol. 1,22; 3,4;1.Pet. 5,10;1.Joh. 3,2.

Die Auswirkungen unserer Zukunftserwartung

Die Erwartung der Vollendung unserer Erlösung ist Freude (Luk.6, 22-23),Trost (Heb. 10,34), Ausdauer (Heb. 11,26-27), Vertrauen (2.Kor.  5,6-9), Zuversicht (Phil. 3,20-21), Freudigkeit zum Dienst (Matth.6, 20-21) und Motivation für die praktische Heiligung  (1.Joh.  3,3).

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