Stimme Gottes - Bibelbetrachtung

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Stimme Gottes

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                                                          Stimme Gottes

Psalm 29, 3-5: „Die Stimme des Herrn ist über den Wassern; der Gott der Herrlichkeit donnert … die Stimme des Herrn ist gewaltig … die Stimme des Herrn zerbricht Zedern."
In obigem
Psalm 29 wird die Größe Gottes anhand seiner Stimme beschrieben, wie man in der Schöpfung hören kann.

Wie die Stürme und Orkane viele Bäume entwurzelt oder diese wie Zündhölzer geknickt haben.
Man bekommt Angst, wenn man die gewaltige Stimme Gottes in der Natur erfährt. Dies ist eine Sprache, die alle Menschen vernehmen können.
Was tun die Menschen, wenn die Stimme in Wirbelstürmen oder bei Überschwemmungen zur Naturkatastrophe wird?
Wenn sie sich warnen ließen und auf Gott hörten, um sich beim HERRN Jesus Christus vor dem endgültigen Gericht in Sicherheit zu bringen. In
Hebr. 3,7 heißt es: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört – auch wenn es Gottes Stimme in der Natur ist – verhärtet eure Herzen nicht.
Im obigen
Psalm kommt der Ausdruck „die Stimme des HERRN" sieben Mal vor.      
Hebr. 4,7; Hebr. 3,11 – Solange es heute heißt
Hebr. 1 – Er hat zuletzt zu uns geredet durch seinen Sohn
2. Mos. 9,28 2. Mos. 20 ff. 18
Psalm 19 Röm. 1  Jona 3,5
   
                                             
In
Jeremia 37,2 heißt es: „Weder der König noch seine Knechte, noch das Volk des Landes hören auf die Worte des Herrn, die er durch Jeremia, den Propheten, geredet hatte. "
Der Prophet Jeremia lebte in sehr schwerer Zeit und das Volk Israel wollte von seinem Gott nichts wissen und hat sich von ihm entfernt. Der treue Prophet Jeremia mahnte den König und seine Landsleute im Auftrag Gottes zu Buße und Umkehr.

Das hat nicht viele Früchte gebracht, es war alles vergebens.
Das Volk widerstand Gottes Worten, die durch Jeremia ausgesprochen wurden. Sie schlugen ihn und versuchten, ihn sogar zu töten. Der HERR sandte schließlich das Heer der Chaldäer, weil sie die Worte des Propheten nicht angenommen haben. Die Chaldäer haben die Stadt Jerusalem erobert und zerstört. Während der Belagerung war Jeremia im Gefängnis. Trotzdem forderte er die Bewohner von Jerusalem auf, sich den Chaldäern zu ergeben, weil das der einzige Weg ist, sein Leben zu erhalten. Aber die haben das so aufgefasst, als wäre er ein Landesverräter.
Es gibt ein Sprichwort, das sagt: Wenn man nicht mit Gottes Wort  ….                                        
Röm. 1,20: "Was man von Gott erkennen kann, weil Gott ist ein unsichtbares Wesen und auch seine ewige Kraft und Gottheit, ist in seiner Schöpfung, seinen Eigenschaften, für unsere Augen unsichtbar."
Von Menschenverstand kann sie nur wahrgenommen werden durch sein Wirken. Seine unsichtbaren Eigenschaften seit der Schöpfung der Welt (Universum) können deutlich gesehen werden. Die Menschen haben keine Entschuldigung, dass sie Gott nicht kennen.

Das Zeugnis für Gott ist in der Natur eindeutig und beständig.

Die Verdammung der Heiden erfolgt daher nicht auf Ablehnung Christi, von dem sie ja noch nichts gehört haben, sondern wegen ihrer Sünde gegen die Erkenntnisse, die ihnen gegeben sind.       

Obwohl sie von Gott wussten, wie Adam und Eva es vor und nach dem Sündenfall taten, haben diese Menschen IHN doch weder als Gott gepriesen noch IHM gedankt, obwohl seine Stimme in der Natur hörbar und sichtbar ist – Donner, Erdbeben, Überflutung, Tsunami etc.
In
Psalm 19 ist Gott der Herr, der Schöpfer der Himmel und der Erde und vor allem der Sonne, die die Heiden verehren. Er ist der Schöpfer aller natürlichen Gesetze, die uns bekannt sind.  Der Psalmist verkündigte, dass die Himmel, die Herrlichkeit und die Pracht das Werk Gottes erzählen.

Die Himmel verkündigen – Tag für Tag und Nacht für Nacht, dass es einen Schöpfer gibt.
Selbst, wenn die Schöpfung sich nicht hörbar in Worten äußert, geht ihre Botschaft – Stimme – doch bis über die Enden der Erde hinaus. Die Botschaft der Schöpfung über die Herrlichkeit Gottes erreicht alle Völker und sie ist für alle Menschen verständlich.

Es gibt keine Uhr ohne Uhrmacher, weshalb das ganze Universum – Sterne, Galaxien, Supernova – reibungslos und harmonisch in seiner Laufbahn existiert.
Also, Gottes Stimme ist in der Natur hörbar und vernehmbar – für jeden Menschen und für jede Kreatur.  
                                          
In
Hebr. Kapitel 12 steht geschrieben, dass das Blut Abels schrie nach Rache!
Während Christi Blut ruft nach Barmherzigkeit, Gnade und Frieden.

Die Offenbarung Gottes am Berg Sinai besagt, dass diejenigen, die der Stimme Gottes nicht gehorchten, durch das Gesetz gehört und entsprechend bestraft wurden.  

Wenn man größere Vorrechte genießt, dann ist auch die Verantwortung größer. In Christus hat Gott seine vollständige und abschließende Offenbarung gegeben.

Diejenigen, die seine Stimme zurückweisen, wie sie „jetzt vom Himmel her" im Evangelium geredet wird, haben größere Verantwortung als diejenigen, die dem Gesetz gehorchten oder gehorcht haben.

Ein Entkommen ist unmöglich.


Am Berg Sinai verursachte die Stimme Gottes ein Erdbeben. Doch wenn er in Zukunft sprechen wird, dann wird seine Stimme zu einem „Himmelbeben" führen.
2Mo 19,18     Der Berg Sinai aber war ganz mit Rauch bedeckt, weil der
                       HERR im Feuer auf ihn heruntergefahren war. Der Rauch
                       stieg von ihm auf wie  der Rauch eines Schmelzofens.
                      Der ganze Berg bebte stark.
2Mo 19,19    Der Posaunenschall wurde auch immer stärker und   
                      mächtiger. Mose  redete, und Gott antwortete ihm im  
                      Donner.
2Mo 19,20    Der HERR aber war auf den Berg Sinai, und zwar auf die      
                      Spitze des Berges, herabgefahren. Nun rief er Mose hinauf       
                      auf den Gipfel des Berges, und Mose kam hinauf.

Dies wurde im Wesentlichen vom Propheten Haggai vorausgesagt (
Haggai 2,6): „Noch einmal – wenig Zeit ist noch und ich werde den Himmel und die Erde und das Meer und das Trockene erschüttern."

Diese Erschütterung wird während der Zeit zwischen der Entrückung und dem Ende des Reiches Christi (Tausendjähriges Reich) stattfinden.

Vor der Wiederkunft Christi zur Herrschaft wird es sowohl in der Natur, als auch auf Erden, als auch im Himmel, große Umwälzungen geben.     

Planeten werden aus ihrer Bahn geworfen werden, was zu Fluten und Stürmen führen wird.  

Gegen Ende der Tausendjährigen Herrschaft Christi werden die Erde, der Sternenhimmel und die Atmosphäre durch große Hitze zerstört werden (siehe
2. Petrus 3,10 - 12).
Wenn Gott den Erschütterungsprozess beendet, wird nur zurück bleiben, was wirklich real ist.
Gott ist ein verzehrendes Feuer" für alle, die sich weigern, auf ihn zu hören.                                        
Röm. 1,20Denn das Unsichtbare von Gott wird geschaut, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von der Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden -, damit sie ohne Entschuldigung seien. Gott wohnt in einem „unzugänglichen Licht". Der Mensch kann ihn nicht sehen (1. Tim. 6,16). Und doch kann dieser unsichtbare Gott in dem Gemachten wahrgenommen werden."

Die Schöpfung der Welt ist in den Wesenszügen Gottes für alle erkennbar. Seine ewige Kraft und seine Göttlichkeit; die Existenz der Schöpfung verlangt nach einem Schöpfer. Ein Kunstwerk setzt einen Künstler voraus.

Wenn man zur Sonne, zum Mond und zu den Sternen aufschaut, dann kann jeder wissen, dass es einen Gott gibt, bzw. dass da ein Schöpfer ist.

Was ist mit den Heiden? Die Heilige Schrift schreibt: „Sie sind ohne Entschuldigung, weil sich Gott ihnen in der Schöpfung offenbart hat. Darum werden die Heiden verurteilt."

Abgelehntes Licht ist verleugnetes Licht. Wer nicht mehr sehen will, wird die Fähigkeit, die Ewigkeit zu sehen, verlieren. Gott hat alle Gestirne geschaffen und in ihre Bestimmungslaufbahnen eingesetzt.
In
Hiob 38,41 und in 42,2 heißt es: „Ich weiß, dass du alles vermagst und kein Vorhaben dir verwehrt werden kann."

Die Göttlichkeit wird in der Schöpfung wahrgenommen, und zwar in der Schönheit und in der Vollkommenheit.

Aber durch die Sünden der Menschen ist alles in Mitleidenschaft gezogen (
Röm. 8,19 – 21).

Nur die göttliche Weisheit und nur die göttliche Kraft konnten das alles in der Vergangenheit ins Dasein gerufen haben.

Obwohl sie von Gott wussten" bezieht man sich auf ein ursprüngliches Erfahrungswissen von Gott. Die Menschen haben ihn weder als Gott gepriesen noch ihm gedankt, deshalb hat Gott die Menschen in sündiger Leidenschaft dahingegeben. Die Frauen haben ihren natürlichen Verkehr bewusst mit dem Widernatürlichen vertauscht. Die Männer sind in Begierde zueinander entbrannt. Solche nur auf  körperlicher Lust basierenden und schändlichen Handlungen tragen das Resultat der Strafe (den Lohn) bereits in sich.
Zu der Auflehnung der Heiden gegen Gott  gehört auch die Ablehnung der Erkenntnis Gottes. Sie verdrängen Gott aus ihren Gedanken und Gott straft sie für ihre Gleichgültigkeit, indem ER sie in verkehrtem Sinn hingab.

Die Heiden aber, die Jesus Christus nicht kennen, sind verantwortlich für das, was sie in der Schöpfung erkennen und sind deshalb ohne Entschuldigung für ihre Gottlosigkeit.                                         
Unsere Beziehung zu dem Schöpfer ist durch unsere Sünden gestört worden, und wir haben keine „Antennen", das zu vernehmen, was Gott uns sagen will.
In
Röm. 1, 20Das Unsichtbare von Gott wird geschaut, sowohl seine ewige Kraft, als auch seine Göttlichkeit, die von der Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen wird, damit sie ohne Entschuldigung sei."
Man kann an den Sternen sehen, wie sie an ihrem Bestimmungsort reibungslos funktionieren.

Letztendlich war dieser große Wirbelsturm in Nordrhein-Westfalen, den wir  wahrnehmen mussten, und der viele große Schäden sowie sechs Tote verursacht hat, ein Beweis für Gottes Kraft und Herrlichkeit.  

Aber viele freche Leute fragen: „Warum hat Gott das zugelassen?" Die Wahrheit ist, dass Gott das nicht zugelassen hat, sondern der Mensch hat das verursacht.

Gott redet im Sohn: „Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in dem Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn." (
Hebr. 1, 1 und 2)

Die allerwichtigste Mitteilung Gottes, die an uns gerichtet ist, ist in der Person seines Sohnes erfolgt. Dies geschah durch des Kommen von Herrn Jesus Christus als Mensch auf dieser Erde - nämlich durch seine Worte und seine Werke.

Diese Mitteilung ist so bedeutungsvoll, weil der Sohn Gottes mit besonderer Autorität und Würde ausgestattet ist.

Jesus Christus ist Abdruck des Wesens Gottes. Er trägt alle Dinge durch sein Wort und durch seine Macht, denn er ist der Erhalter des ganzen Universums.

Man wird nie sagen können, er hat nichts gewusst von den Warnungen, die in der Heiligen Schrift niedergeschrieben sind.

Jedem Mensch auf dieser Erde ist bewusst, dass Jesus Christus auf der Erde existiert hat, weil alle, aber buchstäblich alle, feiern den Geburtstag Christi feiern - „jeder auf seine eigene Art und Weise". Das heißt, niemand hat eine Entschuldigung, es nicht
erfahren zu haben.

Man nimmt Gottes Stimme durch viele Naturereignisse, durch seine Geschöpfe und letztendlich durch sein Wort wahr.

EG

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