Taufe der Wiedergeborenen - Bibelbetrachtung

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Taufe der Wiedergeborenen

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                                                 Taufe der Wiedergeborenen
Apostelgeschichte 2, 41  Die nun sein Wort annahmen, wurden getauft, und es wurden an jenem Tage etwa dreitausend Menschen gewonnen"

Vor fast mehr als zweitausend Jahren ist der Tod des HERRN Jesus Christus auf Golgatha vollzogen worden. Christi Tod war eine Taufe. Da meinte der HERR in Lukas 12,50: „Vorher muss ich eine Taufe erleiden,und wie drängt es mich innerlich, bis sie vollendet ist!"

Doch wir müssen seinen Tod für uns annehmen, so wie Noah und seine Familie die Arche betreten mussten. Da sie dem Herrn geglaubt haben,um gerettet werden, so müssen wir uns selbst dem Herrn als unserem
einzigen Heiland Erlöser hingeben.


Wenn wir das tun, dann werden wir uns mit ihm, in seinem Tod und in seiner Auferstehung identifizieren.
Wir sind mit ihm gekreuzigt" (
Gal. 2,20), „wir sind mit ihm begraben"und „mit ihm vom Tod zum Leben gebracht worden"  (Röm.6,4).

Diese Zeremonie ist ein äußerliches Zeichen dessen, was geistlich geschehen ist. Es ist nämlich nur ein Akt für die sichtbare und unsichtbare Welt, dass wir in den Tod Christi getauft sind.

Wenn wir untertauchen (gr. baptisma), dann erkennen wir an, dass wir mit  ihm begraben sind. Und wenn wir aus dem Wasser auftauchen, zeigen wir damit, dass wir mit ihm auferstanden sind und nun eine neue
Kreatur geworden sind (
2. Kor. 5,17) „Wenn ein Mensch in die Gemeinschaft mit Christus kommt, ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, es ist etwas ganz Neues entstanden!"
 

Es sollte auf keinen Fall missverstanden werden, dass die Taufe das Erlösungswerk des Heilands ersetzt.
Der Herr rief: „Es ist vollbracht" und hat damit am Kreuz alles getan.   Die Taufe ist lediglich - wie es schon erwähnt wurde - ein Akt für die sichtbare und unsichtbare Welt, aber auf keinen Fall ein Ersatz für das Erlösungswerk.

Wir müssen in Betracht ziehen: Der Schächer am Kreuz bereute und wurde nicht getauft. Doch es wurde ihm zugesagt, dass er mit Christus im Paradies sein würde (Lukas 23,43).

Die Heiden in Cäsarea sind errettet worden und erhielten direkt den Heiligen Geist, d.h. sobald sie gläubig geworden waren. (Apg. 10,44) „Noch  während Petrus diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten".

Nachdem sie den Heiligen Geist erhalten hatten, d.h. nachdem sie errettet worden waren,  wurden sie erst getauft. Im Neuen Testament - es gibt etwa 150 Stellen - steht, dass die Errettung nur aus dem Glauben kommt.

Auf die Frage: „Was sollen wir tun?", antwortete Petrus klar und unverblümt, dass sie als erstes  Buße tun sollten. Das bedeutet, die Einstellung des Herzens ändern, genauer gesagt eine Sinnesänderung  
vollziehen.

Die Gabe des Heiligen Geistes ist Gottes Verheißung  - Nachdem er nun durch die Rechte Gottes erhöht ist und die Verheißung des Heiligen Geistes vom Vater empfangen hat, hat er ihn jetzt, wie ihr hier seht und
hört, über uns ausgegossen
." (Apg. 2,33)  -   für die, die sich zum Herrn bekehren, und zwar für die Juden und ihre Nachkommen.

Dies gilt ebenso auch für die Heiden:„Wir alle lebten ja in den Begierden unseres selbstsüchtigen Wesens, taten, was wir wollten und dachten, und waren wie alle anderen Menschen unter dem Zorn Gottes."                  Eph. 2,3 und Eph.2, 17  So ist Jesus Christus gekommen, die frohe Botschaft des Friedens zu bringen: euch, den "Fernen", und uns, den "Nahen".

In der Apg. 2,38 und 39 sagte  Petrus aber zu ihnen: "Bekehrt euch, und ein jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Befreiung von euren Sünden, dann werdet ihr das Geschenk des
Heiligen  Geistes empfangen. Denn euch gilt ja die Verheißung und euren Kindern und allen, die noch ferne sind, welche der Herr, unser  
Gott, herzurufen wird." Hier wird auf das hingewiesen, was die Menschen zu ihrer Errettung tun können, nämlich „Buße" und das, was Gott für die Errettung tut, nämlich „herzurufen" (es bedeutet „erwählen") - siehe Röm. 8,28-30: „Das wissen wir aber, dass bei denen, die Gott liebhaben, alles zum Guten zusammenwirkt: Sie sind nach Gottes Willen (zum Heil) berufen, er hat sie längst erkannt und ausersehen, er hat sie dazu bestimmt, dass sie dem Bilde seines Sohnes gleichgestaltet werden, er soll der Erstgeborene unter vielen Brüdern sein."

Zur Erinnerung müssen wir auf die drei s hinweisen zur Errettung
bzw. um ewiges Leben zu haben:
            
1. B
:    Bekennen – man muss seine Sünden, die man getan hat, vor dem Herrn bekennen – dies bedeutet nicht, auf dem
              Beichtstuhl zu sitzen, weil das nicht biblisch ist.

2. B:    Bereuen – man bereut seine Taten.
3. B
:    Buße tun – d.h. Sinnesänderung vollziehen, genauer gesagt,   man soll sich vornehmen, alte frühere
             Taten nicht mehr zu tun.


Ich wünsche allen, die diesen Schritt machen wollen, Gottes reichen Segen.und noch ein Wort ……

W
as sagt die Bibel zur Kindertaufe?
I
n verschiedenen christlichen Einrichtungen ist die Kindertaufe ganz normal. Dies ist jedoch kein Resultat einer Lehre der Bibel zur Taufe.
Die Heilige Schrift sagt eindeutig aus, was die Taufe ist, wozu sie da ist, und was dadurch erreicht wird.
In der Schrift werden nur wiedergeborene Gläubige, die ihren Glauben in Jesus festgemacht hatten, getauft – zum öffentlichen Zeugnis ihres Glaubens und der Identifizierung mit ihm (Römer 6,3) „Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir in Christus Jesus hineingetauft sind, in seinen Tod getauft wurden? „ (Röm. 6,4) „Wir sind also mit ihm durch die Taufe begraben worden; aber genauso wie nun Christus aus der Mitte der Toten heraus durch die Herrlichkeit des Vaters auferweckt wurde, so sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln."
Die Wassertaufe durch das Untertauchen (gr. baptisma)  ist ein Gehorsamsschritt  aufgrund des Glaubens an Jesus. Es ist ein Ausruf des Glaubens in Christus, eine Erklärung des Gehorsams an ihn und eine Identifizierung mit seinem Tod und der Auferstehung.

Mit diesem Hintergrund sind die Kinder- bzw. Säuglingstaufe nicht biblisch. Ein Kind kann nicht verstehen, was die Wassertaufe symbolisiert.
Es ist der Glaube an Jesus Christus, die eine Person befähigt, den Segen des Neuen Bund zu genießen (Hebräer 9,15) Darum ist er (Jesus) auch der Mittler des Neuen Testaments. Sein Tod brachte die Befreiung und Erlösung von allen Übertretungen der früheren Zeit. Nun können alle,
die dazu berufen sind, das ewige Erbe antreten".
(2Kor 3,6) „Er allein ist es, der uns tüchtig gemacht hat, Diener eines Neuen Bundes zu werden, der ein Bund des Geistes ist, aber nicht mehr des Buchstabens; denn der Buchstabe (des Gesetzes) tötet, aber der Geist schafft Leben".

D
ie Taufe errettet niemanden. Es ist gleichgültig, ob man durch das Untertauchen oder Besprengen getauft wurde; wenn man nicht zuerst an Jesus Christus und sein Erlösungswerk der Rettung geglaubt hat, ist die Taufe (gleichgültig mit welcher Methode) bedeutungslos.


Die Wassertaufe durch das Untertauchen ist ein Gehorsamsschritt, der nach der Rettung als ein öffentliches Zeichen des Glaubens an Christus und der Identifizierung mit ihm getan wird.



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